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in St. Gallen und Appenzell Ausserhoden

2018 ist das internationale Jahr des Kulturerbes. Auch wir feiern unsere regionalen Schätze - ob beweglich, unbeweglich oder immateriell.

Alle kleinen und grossen Momente rund um das Kulturerbe in den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden sollen Bekanntheit erlangen.

15. September 2018

Heiden , Molkenkur und Architektur​

Pension Nord

Seit den 1860er-Jahren hatte das umgebaute Appenzeller Bauernhaus an bester Lage internationale Kurgäste empfangen. Hundert Jahre später wurde aus der Pension Nord ein modernes Gasthaus. Seit 2012 ist es geschlossen und harrt seiner weiteren Entwicklung.

Nur für einen Tag öffnen sich die Türen der leer stehenden Pension Nord und lassen damit Erinnerungen an den früheren Kurtourismus der Region aufleben.

Ausstellungen und Gespräche mit namhaften Referentinnen und Referenten laden ein, mehr über die…

14. September 2018

Wil

Steckliträge

Der Steckliträge-Umzug der Stadtschützen Wil hat seinen Ursprung bereits im 15. Jahrhundert. Wiler Kindergarten- und Schulkinder sind als Gruppen mit Steckli und Fähnli im Umzug in der Altstadt und der Oberen Bahnhofstrasse dabei. Begleitet werden sie von den Stadttambouren und der Stadtharmonie Wil. Die Schützen laufen in den verschiedenen Sektion mit. Natürlich dürfen der Wiler Bär und die Pajassen nicht fehlen. Am Schluss erhalten die Kinder auf dem Hofplatz Süssmost und ein Bretzel.

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Flums - Die Hochburg der Maskenschnitzkunst

Das Schnitzen von Holzmasken kam im Sarganserland anfangs des 19. Jahrhunderts auf, angeregt durch Wanderarbeiter aus Süddeutschland und dem Tirol. Die älteste Holzmaske, «di Alt» aus Walenstadt, wird auf das Jahr 1832 datiert. Bis in die 1930er Jahren waren die Sarganserländer Holzmasken Charaktermasken. Sie karikierten Dorfpersönlichkeiten mit ausgeprägten Gesichtszügen oder auch Verhaltensweisen wie Schwatzhaftigkeit.

24. August 2018

Altstätten , Museum Prestegg

Führung: «Kopfgeschichten - Kopfbedeckungen früher und heute»

Öffentliche Führung zur Sonderausstellung mit Kurator Marcel Zünd.

Die Sonderausstellung versammelt Kopfbedeckungen vom 18. Jahrhundert bis heute. Nicht systematisch und vollständig, sondern punktuell und assoziativ. Es geht darum, die Aufmerksamkeit zu fokussieren: Was trugen und was tragen die Menschen auf dem Kopf? Welche Geschichten manifestieren sich darin? Und: Wie sind sie beschaffen, diese Kulturzeugen auf dem Kopf? Neben aller Geschichtshaltigkeit sind sie auch Kreationen, gestaltete Objekte.…

auf Anfrage

Bütschwil , alte Säge Hätschberg

Demonstration der alten Säge Hätschberg

Die alte Säge Hätschberg, mit ihrem grossen Wasserrad (Durchmesser 5.20 Meter) war noch bis 2014 funktionstauglich. Seit Mai 2016 ist das Wasserrad erneuert und sein Durchmesser wurde auf fünf Meter verringert.

Das grosse Wasserrad nutzt die topografischen Gegebenheiten und treibt mit bescheidener Wassermenge den Einfachgatter der Säge an. In der Gemeinde Bütschwil gibt es mehrere Sägereibetriebe, die alle aus ehemaligen Getreidemühlen entstanden sind. Nicht so die Hätschberg Säge. Um 1580 wird nämlich…

24. August 2018

St. Gallen , Historisches und Völkerkundemuseum

Vernissage: Jugendstil in St. Gallen

Als Jugendstil wird eine kurze kulturgeschichtliche Epoche der Stilentwicklung und Reformsuche um und nach 1900 bezeichnet: das Aufbegehren der Jugend gegen das Alte. Es ist nicht ein einheitlicher Stil, sondern eine Bewegung mit dem gemeinsamen Ziel der Erneuerung der Kunst.

Der Jugendstil-Stadt St. Gallen wird aus Anlass der vor 100 Jahren erfolgten Stadtverschmelzung zukünftig ein eigener Raum gewidmet. Nebst Zeugnissen der bildenden Kunst – zu nennen ist in erster Linie die St. Galler Farbholzschnitt-Künstlerin…

Die «andere» Schweizer Volksmusik

Kennen Sie die Schweizer Volksmusik, die vor dem Jahre 1800 gespielt wurde? Sie hat wenig mit dem heute allseits gespielten «Ländler» zu tun. Durch sorgsame Pflege und Dokumentation rettet Urs Klauser die alten Stücke und Instrumente, deren Klänge und Melodien in die Zukunft. Er hat sich einer Leidenschaft verschrieben – und lässt dabei dieses wertvolle kulturelle Erbe in unserem kollektiven Gedächtnis weiterleben. Interview: Jasmin Weber

Lieber Urs, du bewahrst…

Das Kulturerbe ist tot. Ausser wir erwecken es zum Leben

Das kulturelle Erbe verbindet uns mit der Vergangenheit. Und es ist Grundlage für eine bewusst gestaltete Zukunft. Aber was wir bewahren und wie wir das tun, müssen wir laufend neu verhandeln.

Je älter wir werden, umso mehr Dinge sammeln sich um uns an. Das ist einerseits ein Glück, andererseits auch ein Verhängnis. Spätzeiten sind Zeiten des Reichtums und der Fülle. Diese Fülle kann zur Bürde werden, das weiss jeder Büchersammler. Dies bekommen aber auch die öffentlichen Institutionen…

10. August 2018

St. Gallen

St.Galler Bürli-Backkurs

Was wäre St.Gallen ohne das St.Galler-Bürli - eine der bekanntesten Brotsorten der Schweiz! Lernen Sie die Kunst des «Teig brechens» und staunen Sie, was Sie in Handarbeit Genussvolles und Rares erschaffen.

Die Bäckerin und Konditorin Maja Tobler aus Staad möchte mit ihren Backmischungen und -kursen das Überleben der Bürli-Tradition sichern.

mehr Informationen finden Sie hier

Torfstecherei und Moorregeneration im Hudelmoos

Das Naturschutzgebiet «Hudelmoos» auf der Kantonsgrenze zum Kanton St. Gallen zwischen Amriswil und Bischofszell ist ein Hotspot der Biodiversität und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Es beherbergt seltene Tiere und Pflanzen und geniesst den Status als Hoch- und Flachmoor sowie Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Nun soll seine Torfabbaugeschichte bekannt gemacht und die eingeleiteten Renaturierungsmassnahmen fortgesetzt werden.

Bis circa 1950 wurde im Hudelmoos – insbesondere zu Krisenzeiten…

6. Juni - 2. September 2018

Walenstadt , Museum Bickel

«Karl Bickel – Fokus Briefmarken»

Über 40 Jahre hinweg prägte Karl Bickel die Erscheinung der Schweizer Briefmarken, die er nicht nur entwarf, sondern auch selbst im Stahlstich ausführte. Ab Mitte der 1930er-Jahre war die PTT seine grösste Auftraggeberin, er arbeitete aber auch für Liechtenstein, Luxemburg und Portugal.

Gezeigt werden neben Entwürfen und Zeichnungen alle 416 Sammlungsbogen von Heinrich Moser, die Bickels komplettes Briefmarkenwerk umfassen und seit 2008 im Besitz des museumbickel sind. Die einzigartige, über Jahrzehnte…

24. & 25. August 2018

Rheineck

Rhynegger Kulturtage

Die «Rhynegger Kulturtage» setzen besondere Akzente und lassen Rheineck in der Region weiterhin als Ort der Kultur in Erscheinung treten – mit Konzerten, literarischen Begegnungen, Film, Comedy, Poetry-Slam und anderen kulturellen Programmpunkten.

Rheineck kann auf eine lebendige Vergangenheit zurückblicken. Dem historischen Städtchen wurde erstmals im Jahre 1276 das Stadtrecht verliehen. Ersichtlich wird die Rheinecker Kultur auch in jenen Bauwerken,…

«Bankgeheimnisse»

Bänkli sind eine jahrhundertealte Tradition der Gastfreundschaft. Sie sind Teil der Schweizer Alltagskultur: als Orte des Begegnens, des Innehaltens und der Kontemplation von Landschaft, Natur und Architektur. Der Verein Bankkultur hat sich zum Ziel gesetzt, die Kultur der Bänkli zu dokumentieren und das Bewusstsein in der Bevölkerung um deren Bedeutung zu stärken.

Im Rahmen des Kulturerbejahres 2018 organisiert der Verein in diesem Sinne eine Challenge für die Schweiz: Welche Kantone schaffen es,…

Warum es wichtig ist, sich um das Kulturerbe zu kümmern

Bürli backen, Fossilien im Alpstein entdecken, Ausserrhoder Mundart lauschen: Zig Veranstaltungen in der Region wollen dieses Jahr das kulturelle Erbe ins Bewusstsein rücken. Warum eigentlich?

Das europäische Jahr des Kulturerbes hat es auch in die Ostschweiz geschafft. Seit Anfang Juni kann man sich dem materiellen und immateriellen kulturellen Erbe der Region nähern. Das Amt für Kultur des Kantons St.Gallen versammelt Veranstaltungen, die das kulturelle Erbe thematisieren. Andreas Schwarz, stellvertretender…

6. Mai - 31. Oktober 2018

Wolfhalden , Museum Wolfhalden

Geschichte der Gemeinde Walzenhausen

Erfahren Sie mehr über die Geschichte von Walzenhausen mit einem Besuch der Sonderausstellung im Museum Wolfhalden.

Das Museum Wolfhalden ist vom ersten Sonntag im Mai bis zum letzten Sonntag im Oktober jeweils von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

mehr Informationen finden Sie hier

auf Anfrage

Nesslau-Krummenau

Blockwandmalereien im Sidwald

Im Toggenburger Tätschdachhaus an der Sidwaldstrasse 6, welches im 15. Jahrhundert gebaut wurde, entdeckten Handwerker bei Umbauarbeiten Blockwandmalereien aus dem 16. Jahrhundert. Blockwandmalereien in Privathäusern sind eine Seltenheit. Die Entdeckung ist ein spezieller unter Denkmalschutz gestellter Fund.

Die Malereien können besichtigt werden. Anmeldung unter 079 423 7161 oder Bitte Javascript aktivieren!.

mehr Informationen finden Sie

6. Mai - 2. Dezember 2018

Uznach , Museum Uznach

Uznacher Wirtschaften

In dieser grossen Sonderausstellung zeigt das Museum unzählige Fotos, Bilder, Dokumente, Grusskarten und vieles mehr aus der Vergangenheit der Uznacher Wirtschaften. Diese werden ergänzt durch viele Bilder von jenen Gaststätten, die heute noch bestehen. Den früheren und heutigen Gastwirten, die das Wirtschaftsleben in der Gemeinde seit jeher prägten bezw. die Wirtetätigkeit immer noch ausüben, wird in der Ausstellung viel Platz eingeräumt.

Den Ausstellungsmachern ist es gelungen, etwa 50 Betriebe zu dokumentieren…

Die Widnauer Mundart erhalten

Die Widnauer Mundart gehört zu den Niederalemannischen Dialekten und ist bestimmt schweizweit eine der markantesten. An ihr kann man eine Person schon an wenigen gesprochenen Sätzen eindeutig der Dorfschaft Widnau zuordnen. Der in Widnau und Diepoldsau aufgewachsene Herbert Markovits sammelt zu den Rheintaler Dörfern seit mehr als 30 Jahren Mundartwörter. Dank diesem Hobby entstanden zwischenzeitlich umfangreiche Listen, so auch über Widnau.

Viele Begriffe, die noch heute im Tal verwendet werden, stammen…

Das Wiler «Steckliträge»

Die vier Jahreszeiten sind Ausdruck des Jahreslaufes der Natur, jährlich wiederkehrendes Brauchtum strukturiert den menschlichen Jahreslauf. Leider sind von den typischen Wiler Bräuchen nicht mehr viele vorhanden. Dies ist zwar zu bedauern, doch hat Brauchtum nur dann einen Sinn, wenn es von innen, von den Trägern her lebt und nicht als leere Form, als Tradition im schlechten Sinn, über die Jahre geschleppt wird. Das Wiler «Steckliträgen» im Herbst, genauer Ende September oder anfangs Oktober, gehört zur lebendigen…

auf Anfrage

Urnäsch , Appenzeller Brauchtumsmuseum

Appenzeller Bräuche kennenlernen

Auf einer Führung durch das Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch erhalten die Teilnehmenden Einblick in die vielfältige Kultur und das traditionsreiche Brauchtum im Appenzellerland.

Das Alte Haus ist gut 400 Jahre alt. Es wurde 1976 als Museum eröffnet. In den verwinkelten Räumen mit den schrägen Holzböden stehen Silvesterchläuse, Alpfahrt, Sennenleben, Bauernmalerei und Streichmusik im Mittelpunkt. Interaktive Stationen wie Chlausen mit Rollenträgern, Talerschwingen, Hackbrett und Zither spielen regen…

Neues Kulturerbegesetz des Kantons St.Gallen

Das am 1. Januar 2018 in Kraft getretene Kulturerbegesetz (KEG) regelt die Bewahrung und Überlieferung von beweglichem und unbeweglichem sowie immateriellem Kulturerbe.

Unter anderem werden die Tätigkeiten des Kantons in der Denkmalpflege und Archäologie und die Aufgabenteilung mit den Gemeinden bei den Denkmalpflegebeiträgen geregelt. Neu wird zudem für bewegliche Kulturgüter (Kunstgegenstände, historische Dokumente usw.), die Kulturerbe des Kantons sind, und für archäologische Fundstellen und Funde…

12. Januar - 30. September 2018

Speicher , Museum für Lebensgeschichten

«Jakob Nef – ein bedeutender politischer Zeichner»

Jakob Nef (1896-1977) ist einer der bedeutendsten politischen Zeichner der Schweiz. In einer der gefährlichsten Episoden der jüngeren Schweizer Geschichte prägte der Künstler aus Herisau die Ausrichtung des «Nebelspalters» ab 1923 entscheidend mit. Sein Blatt «Gleichschaltung», das er 1933 kurz nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten veröffentlicht hatte, war der unmittelbare Anlass für das Verbot der satirischen Zeitschrift in ganz Deutschland. Auch bei heutzutage aktuellen Themen wie…

30. August 2018

Heiden , Tourist Information im Bahnhof Heiden

Kräuterwanderung

Hanspeter Horsch, Drogist und Heilpraktiker, führt entlang von Wegen mit interessanten Heilpflanzen und gibt sein Wissen über die Kräuter und deren Anwendung in der Naturheilkunde weiter.

mehr Informationen finden Sie hier

Dauerausstellung

Weesen , Museum und Galerie Weesen

Gedichte sind wie Gemälde: Walensee-Gedichte

Bilder entstehen im Kopf!

Dichtung ist wie ein Gemälde sagte der römische Dichter Horaz. So sind Worte wie Steine, die, wenn sie ins Wasser geworfen werden, Wellen in Gang setzen, welche sich ausbreiten und das Schilf am Ufer oder das Papierschiffchen in Bewegung bringen. Worte sind virtuelle Steine, die in unserem Kopf Gedanken auslösen und diffuse und unterschiedlich intensiv starke Bilder erzeugen. Gedichte sind wie Bilder vom subjektiven Empfinden des Betrachters abhängig. Dem einen gefällts, dem andern…

​Das St.Galler Bürli ist vom Aussterben bedroht

Es fristet sein Dasein im Schatten der Bratwurst. Das Bürli, oder wie man in St.Gallen sagt: das St.Galler Bürli. Denn in der Gallusstadt ist das Bürli viel mehr als nur ein Bürli. Ein St.Galler Bürli, eben. Ein Stück Tradition. Ein Zusammenspiel von knuspriger Kruste und zarter Krume, aussen mehlig und schroff, innen seidig glänzend und weich.

Müsste sie sich zwischen Wurst und Bürli entscheiden, sie würde ohne Zögern das Bürli wählen, sagt Maja Tobler. Die Bäckerin und Konditorin aus Staad verkauft…

4. Mai 2018 - 28. April 2019

Rorschach , Würth Haus

«bi öös deheem»: Gemaltes Appenzeller und Toggenburger Landleben

Die Ausstellung «Bi öös deheem» zeigt Kunstwerke zum Appenzeller und Toggenburger Landleben aus der Sicht von sechs Malerinnenund Malern. Die Künstler/-innen nehmen ihre Heimat unterschiedlich wahr und porträtieren ihre Umgebung aus verschiedenen Sichtweisen. Die Genres und Motive stammen hauptsächlichaus der Bauernmalerei. Tafelbilder, auch «Täfeli» genannt, sind in der Ausstellung genauso vertreten, wie die traditionellen Sennenstreifen mit Alpfahrtmotiven und bemalte Fahreimerbödeli. Idyllische Landschaften…

Die Geschichte des Toggenburger Mandelfisch

Die älteste, schriftliche Erwähnung eines Ostschweizer Mandelfischs ist im Idiotikon aus dem Jahr 1881 zu finden. Dort ist zu lesen, dass der Mandelfisch in St. Gallen ein hochzeitliches Gebäck sei, das mit Hilfe eines Sturzmodells geformt wird. In Schwyz, Zug und Zofingen war er gleichzeitig als Weihnachtsgebäck bekannt.

Gebäcke in Fischform sind keine Seltenheit. Der Aargauer Gebäckforscher Rochholz erklärt deren Vorkommen mit der Verleihung der Fischrechte im Mittelalter. In seinem Text aus dem Jahr…

Der Reichtum des Löwenhofs Rheineck

Das prunkvolle Gebäude des Löwenhofs in Rheineck gilt als grossartigstes Herrschaftsgebäude des 18. Jahrhunderts im Kanton St.Gallen.

Im Auftrag des reichen einheimischen Handelshauses Heer (Seiden- und Wollstoffe) wurde der dreigeschossige Löwenhof 1742/46 als Sommersitz erbaut. Später war er im Besitz des Kaufmanns und Magistraten Jakob Laurenz Custer. Die Barockanlage ist eine hervorragende Verbindung von Gebäude und umgebendem Garten und stellt ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung dar.

Im…

13. März - 14. November 2018

St. Gallen , Barocksaal der Stiftsbibliothek

An der Wiege Europas - Irische Buchkultur des Frühmittelalters

Die irische Buchkunst des Frühmittelalters ist von berückender Schönheit. Sie ist Ausdruck der Blüte einer Mönchskultur, die vom 6. bis 9. Jahrhundert die kulturelle Entwicklung Europas wesentlich mitprägte. Nirgends kann dies so exemplarisch aufgezeigt werden wie in St. Gallen. Hier entfaltete sich eine irische Gründung seit dem Jahr 612, hier gibt es mehrere Berichte über irische Besucher bis zum Ende des 9. Jahrhunderts, und hier ist ein Bücher- und Urkundenbestand des Frühmittelalters am Ort erhalten, der…

Der Letzte seiner Art

Hans Schwendener aus Buchs ist der letzte Töpfer, der noch Talerschwingbecken herstellt. Dabei handelt es sich um eine konisch zulaufende Schüssel, die durch ein rollendes Fünffrankenstück zum Klingen gebracht wird. Üblicherweise benötigt man für das Talerschwingen, das so manchen Jodler begleitet, ein Set aus drei verschieden grossen, zueinander gestimmten Schalen. Diese offenen «Gefässrasseln» sind Teil des Ostschweizer Brauchtums und besonders im Appenzellerland und Toggenburg beheimatet.

28. April 2018 - 24. Februar 2019

St. Gallen , Historisches und Völkerkundemuseum

Dresses - 250 Jahre Mode in der Schweiz

Schlicht, elegant, schillernd oder verführerisch. Das HVM eröffnet im Frühjahr 2018 eine Ausstellung zur Mode der letzten 250 Jahre. Die meisten Kleider wurden in der Schweiz gefertigt, zum Beispiel aus Ost­schweizer Musselin, Zürcher Seide, Glarner Druck­stoffen oder St.Galler Stickerei. Jedes Stück ist einzigartig, erzählt eine Geschichte, ist Ausdruck des gesellschaftlichen, technischen und ästhetischen Wandels. Die Ausstellung stellt Mode­geschichte vor und wirft gleichzeitig einen Blick in die Zukunft:…

23. September 2017 - 27. Mai 2018

Wittenbach , im Nebenhaus von Schloss Dottenwil

Wittenbach entdecken!

Wie wäre es, beschaulich und in weniger als einer Stunde einmal historischen Orten und Gebäuden mit Geschichte und Geschichten in Wittenbach nachzuspüren, die für Sie vielleicht unbekannt sind?

Öffnungszeiten: Samstag 14 - 20 Uhr, Sonntag 10 - 18 Uhr

mehr Informationen finden Sie hier

4. Mai - 28. Oktober 2018

Weesen , Museum und Galerie Weesen

Spielzeug aus alter Zeit

Eine besondere Ausstellung im Museum Weesen! Besonders ist sie, weil sich dort Kleinkinder, Schüler, Jugendliche und Erwachsene mit verschiedensten Spielsachen und Spielen vergnügen dürfen. Ob Eishockeymatch zwei gegen zwei, Dreiradfahren, oder gemütliches Bilderbuchlesen, es warten viele Exponate auf kleine und grosse Besucher.

Natürlich sind auch Exponate in Vitrinen zu sehen. Das älteste davon ist ein Puppenwagen von 1820. Was ist alt? Die Ausstellungsmacher haben eine Grenze bei 1950 gezogen. Es ist…

Der Duft des Rheintals

Der Duft des Rheintals ist der Ribelmais! Generationen von Rheintalern sind mit dieser alten Maissorte aufgewachsen. Nur hier im Rheintal umschmeichelt von warmen Föhnwinden und genährt von viel Sonnenschein konnte dieser urwüchsige Mais mit seinen aromatischen Körnern so prächtig gedeihen.

Hier hat er auch seinen eigenen Namen erhalten: Törgge, abgeleitet von «Türken Korn», weil der Mais – einst von Kolumbus aus Südamerika importiert – erst nach langen Umwegen über das Osmanische Reich schliesslich auch…

auf Anfrage

Waldstatt

Besuch einer 50-jährigen Sammlung von altem Handwerk

Werner Zellweger ist im Besitze einer fünfzigjährigen Sammlung von altem Handwerk mit Werkzeugen, Maschinen und Modellen. Darunter befindet sich zudem eine 240-jährige renovierte Turmuhr.

Zur Feier des Kulturerbejahres ladet Herr Zellweger exklusiv zu Besuch ein!

Mehr Informationen finden Sie hier. Voranmeldung richten an: Bitte Javascript aktivieren!

Kulturerbe und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Die Konvention von Faro deklariert, dass die Teilhabe am kulturellen Erbe das Recht aller Menschen sei und die Auseinandersetzung damit eine demokratische Fundierung benötige. In ihrem Ton und in ihren Forderungen unterscheidet sich die Konvention damit von vielen Deklarationen zum kulturellen Erbe. Die meisten drehen sich um die Sache, um den Erhalt eines materiellen oder die Pflege eines immateriellen Kulturgutes. Die Menschen erscheinen in ihnen eher als passive Träger denn als aktive und kreative Partizipierende.

Sichtbar…

Die Taube im Teller

Wer kennt sie nicht, die typischen Leckereien aus dem Appenzellerland: Alpenbitter, Siedwurst oder Biberfladen. Sie sind längst im kulinarischen Erbe der Schweiz aufgeführt. Aber wer weiss schon, dass Herisau lange Zeit ein Zentrum für die die Koch- und hauswirtschaftliche Ausbildung war? Eine Ausstellung im Museum Herisau beleuchtet diese erstaunliche Tatsache anhand von Kochbüchern, Rezepten, Fotografien, Schulküchen und historischem Kochgeschirr.

11. Juli 2018

Heiden , Hotel Linde

Appenzeller Abend

Erleben Sie einen Abend wie ihn nur wir Appenzeller feiern können! Mit Jodel- und Stegräfliedern, Appenzeller Zäuerli, volkstümlichen Tänzen, Hackbrettklängen und Schelläschöttä. Natürlich hören Sie auch Kostproben des berühmten Appenzeller Witzes.

mehr Informationen finden Sie hier