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in St. Gallen und Appenzell Ausserhoden

2018 ist das internationale Jahr des Kulturerbes. Auch wir feiern unsere regionalen Schätze - ob beweglich, unbeweglich oder immateriell.

Alle kleinen und grossen Momente rund um das Kulturerbe in den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden sollen Bekanntheit erlangen.

4. Mai 2018 - 28. April 2019

Rorschach , Würth Haus

«bi öös deheem»: Gemaltes Appenzeller und Toggenburger Landleben

Die Ausstellung «Bi öös deheem» zeigt Kunstwerke zum Appenzeller und Toggenburger Landleben aus der Sicht von sechs Malerinnenund Malern. Die Künstler/-innen nehmen ihre Heimat unterschiedlich wahr und porträtieren ihre Umgebung aus verschiedenen Sichtweisen. Die Genres und Motive stammen hauptsächlichaus der Bauernmalerei. Tafelbilder, auch «Täfeli» genannt, sind in der Ausstellung genauso vertreten, wie die traditionellen Sennenstreifen mit Alpfahrtmotiven und bemalte Fahreimerbödeli. Idyllische Landschaften…

20. Oktober 2018

St. Gallen

Enge Gassen – prunkvolle Erker

Auf verschlungenen Pfaden durch die charmante Altstadt bekommen Sie Einblick in das tägliche Leben vom Mittelalter bis heute. Sie erfahren, warum es keine Stadttore mehr gibt und wieso wir noch heute 111 Erker in der Altstadt vorfinden. Was ist wohl der Grund, dass die Kaufleute eine Vorliebe für exotische Motive für ihren Häuserschmuck hatten?

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Von der Trinkhalle zum Kursaal

Der Kursaal Heiden: Einst Ausschankstelle für Molke, dann Kultur- und Feststätte Die Geschichte des Kursaals in Heiden ist geprägt von mehreren kurzlebigen Phasen des Hochglanzes. 1957 erregte der Neubau als «die Attraktion der Ostschweiz» Aufmerksamkeit.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Heiden der Bau einer Kur- oder Trinkhalle diskutiert. Darin sollte den Kurgästen jeden Morgen die Molke ausgeschenkt werden. Im November 1870 beschloss die neu gegründete Kuraktiengesellschaft, auf dem Grundstück…

18. September - 13. Oktober 2018

diverse Gemeinden in Appenzell Ausserrhoden

Viehschauen

Viele Bauernfamilien fahren zur Freude der zahlreichen Zuschauer, die den Strassen entlang stehen, sennisch zur Schau. Am Schauplatz angekommen, betreten alle das Gelände durch einen hölzernen Triumphbogen, der am Vortag der Schau von den Landfrauen reich dekoriert wurde. Das Vieh wird an langen Latten nach vorgegebenen Kategorien angebunden. Das Preisgericht, bestehend aus erfahrenen Landwirten, beginnt nun seine Arbeit. Es beurteilt die Tiere nach Schönheit und Leistung und stellt sie in der richtigen Rangfolge…

13. November 2018

St. Gallen , Bibliothek Hauptpost

Die Krux mit den Beweglichen - Räubergeschichten im Kunstkontext der Kulturförderung

Die Universität St.Gallen vermisst eine Kunstmappe aus den 1970er-Jahren mit Werken von Jean Arp, Alberto Giacometti, Antoni Tàpies und anderen mehr. Eine Spur führt ins Staatsarchiv, eine allerletzte Hoffnung in die Kunstsammlung des Kantons. Diese verzeichnet nichts dergleichen, doch der Blick in einen Grafikschrank befördert ein Mappenwerk ans Tageslicht, das wir gerne (unlauter) behalten hätten. Räubergeschichten: «Lappi tue t’Auge’n’uf»: Den Ratschlag auf dem Schwabentorturm in Schaffhausen sollte nicht…

24. Oktober 2018

Urnäsch , Appenzeller Volkskunde Museum

Urnäscher Dorfgeschichten mit Esther Ferrari

Begleitveranstaltung zur Ausstellung «Vo äägelige Lüüt» – und anderen Dorfgeschichten.

Die Besucher und Besucherinnen tauchen ein in Urnäscher Dorfgeschichten, erfahren über Sitten und Gebräuche, begegnen bekannten Originalen oder erinnern sich an ähnliche originelle Persönlichkeiten aus dem eigenen Leben.

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Das Kulturerbe ist tot. Ausser wir erwecken es zum Leben

Das kulturelle Erbe verbindet uns mit der Vergangenheit. Und es ist Grundlage für eine bewusst gestaltete Zukunft. Aber was wir bewahren und wie wir das tun, müssen wir laufend neu verhandeln.

Je älter wir werden, umso mehr Dinge sammeln sich um uns an. Das ist einerseits ein Glück, andererseits auch ein Verhängnis. Spätzeiten sind Zeiten des Reichtums und der Fülle. Diese Fülle kann zur Bürde werden, das weiss jeder Büchersammler. Dies bekommen aber auch die öffentlichen Institutionen…

30. Oktober 2018

St. Gallen , Kantonsbibliothek Vadiana, Eingangshalle

Ein Besuch im Magazin - im Reich der Bücher

Auf einem unterhaltsamen Rundgang erfahren Sie mehr über die vielfältigen Bestände im sonst nicht öffentlich zugänglichen Magazin.

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21. Oktober 2018

Rorschach , Forum Würth

Vergnügliche Geschichten - Peter Eggenberger

Buchautor und Witzweg-Erfinder Peter Eggenberger sorgt mit seinen vergnüglichen Appenzeller Geschichten für Staunen, Schmunzeln und herzhaftes Lachen. Köstliche Episoden erinnern an berühmte Dorforiginale, aber auch an verblüffende Zwischenfälle, schier unglaubliche Begebenheiten und rekordverdächtige Fakten. Es besteht die Möglichkeit, den Anlass im Kunst Café bei einem Appenzeller Vesperplättli ausklingen zu lassen.

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28. Oktober 2018

Wittenbach , Schloss Dottenwil

Marroni-Sonntag

Seit der Antike ist die Edelkastanie ein wichtiges Grundnahrungsmittel. In der Schweiz liegt das Hauptanbaugebiet in unserer «Sonnenstube» - dem Tessin. Vom Mittelalter bis Ende des 19. Jahrhunderts war die Marone das Hauptnahrungsmittel der Bergregionen des Südens, im Laufe der Zeit wurde jedoch ihr Wert erkannt und die Marroni wird von allen Geniessern geschätzt.

Die Wirte-Gruppe «üs gfallt's» liebt die Vielseitigkeit der Marroni und freut sich Ihnen am Sonntag, 28. Oktober frisch gerösteten Marroni,…

22. Oktober - 1. November 2018

St. Gallen , Architekturforum Ostschweiz

BSA-Wanderausstellung: Junge Denkmäler

Das vergangene Jahrhundert prägte in vielfacher Hinsicht die Schweiz, so auch in Architektur und Städtebau. Allein in den Städten wurden 60 Prozent der Bausubstanz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erstellt. Besonders die Bauten der 1940er bis 1980er Jahre sind noch immer genutzte Zeugen aus einer historisch beispiellosen Phase, als die Schweiz zu dem wurde, was sie heute ist. Spitäler, Fabriken, Universitäten, Theater, Schulhäuser, Wohnbauten und – ja! – auch Autobahnen gehören zu unserer Identität,…

14. Juni - 30. Dezember 2018

Herisau , Museum Herisau

Fleissige Hausmütterchen und das Heinrichsbader Kochbuch

1896 erscheint zum ersten Mal das Heinrichsbader Kochbuch von Luise Büchi. Es bildet die Quintessenz ihrer Koch- und Haushaltungskurse im Kurhaus Heinrichsbad in Herisau und vermittelt eine umfassende Übersicht über die damaligen Kochrezepte. Es wird zu einem «Longseller» und immer wieder neu aufgelegt. Herisau bildet im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts überhaupt einen «Hotspot» für neue Ideen zur hauswirtschaftlichen Ausbildung. So erscheint hier 1860 erstmals der Klassiker «Das fleissige Hausmütterchen»…

Warum es wichtig ist, sich um das Kulturerbe zu kümmern

Bürli backen, Fossilien im Alpstein entdecken, Ausserrhoder Mundart lauschen: Zig Veranstaltungen in der Region wollen dieses Jahr das kulturelle Erbe ins Bewusstsein rücken. Warum eigentlich?

Das europäische Jahr des Kulturerbes hat es auch in die Ostschweiz geschafft. Seit Anfang Juni kann man sich dem materiellen und immateriellen kulturellen Erbe der Region nähern. Das Amt für Kultur des Kantons St.Gallen versammelt Veranstaltungen, die das kulturelle Erbe thematisieren. Andreas Schwarz, stellvertretender…

11. - 21. Oktober 2018

St. Gallen

76. OLMA

Die OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung fand 1943 in St.Gallen zum ersten Mal statt. Heute ist sie die grösste und beliebteste Publikumsmesse der Schweiz und besitzt eine starke gesellschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und politische Ausstrahlung. Die OLMA findet jährlich im Oktober – zusammen mit dem traditionellen St.Galler Herbstjahrmarkt – statt, dauert elf Tage und begrüsst rund 365'000 Besucher und über 600 Aussteller. Mehr Informationen finden Sie

Senntumsschnitzerei

Das Appenzeller und Toggenburger Handwerk steht seit diesem Sommer auf der Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz!

Die Senntumsschnitzerei, auch Chüeli-Schnitzerei genannt, hat sich im 20. Jahrhundert entwickelt. Anfänglich besteht sie fast nur aus Alpfahrten mit Geissbub, Ziegen, Geissmädchen, Sennen, Kühen, Bauer, Bläss und Lediwagen. Später kommen weitere Motive aus Brauchtum und bäuerlichem Alltag wie Silvesterchläuse, Blochfahrt,…

Dauerausstellung

Gais , Museum am Dorfplatz

Einzigartige Sammlung von Federzeichnungen von Johann Ulrich Fitzi (1798 - 1855)

Zur Zeit der Molkenkuren, 1749 bis Ende 19. Jahrhundert, kamen viele Kleinmeister ins Dorf; sie brachten schöne Ansichten vom Ort und seiner Umgebung zu Papier, erstellten davon Kupfer-, Stahl- und Holzstiche, fertigten aber auch einzigartige Aquarelle an und versuchten diese Bilder den Kurgästen als Andenken zu verkaufen. Dadurch wurden Ansichten von Gais in weite Teile unseres Landes, ja sogar nach Europa und Übersee verbreitet. Diese Tatsache führte dazu, dass auch heute noch recht viele und verschiedene…

25. März - 14. Januar 2019

Urnäsch , Appenzeller Volkskunde Museum

«Vo äägelige Lüüt» – und anderen Dorfgeschichten

Das Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch nutzt die 2017 im Appenzeller Verlag erschienene und von Esther Ferrari verfasste Publikation «Vo äägelige Urnäscher», um sich mit dem Thema Dorfgeschichten zu beschäftigen. Anhand ausgewählter Beispiele greift die Ausstellung gesellschaftsspezifische Themen auf und zeigt, wo Dorfgeschichten entstehen. Vieles hat sich mit Radio und Fernsehen verändert. Eine neue Dimension erhalten die Dorfgeschichten durch Internet und Soziale Medien.

Filme, Audiostationen,…

auf Anfrage

Bütschwil , alte Säge Hätschberg

Demonstration der alten Säge Hätschberg

Die alte Säge Hätschberg, mit ihrem grossen Wasserrad (Durchmesser 5.20 Meter) war noch bis 2014 funktionstauglich. Seit Mai 2016 ist das Wasserrad erneuert und sein Durchmesser wurde auf fünf Meter verringert.

Das grosse Wasserrad nutzt die topografischen Gegebenheiten und treibt mit bescheidener Wassermenge den Einfachgatter der Säge an. In der Gemeinde Bütschwil gibt es mehrere Sägereibetriebe, die alle aus ehemaligen Getreidemühlen entstanden sind. Nicht so die Hätschberg Säge. Um 1580 wird nämlich…

Die «andere» Schweizer Volksmusik

Kennen Sie die Schweizer Volksmusik, die vor dem Jahre 1800 gespielt wurde? Sie hat wenig mit dem heute allseits gespielten «Ländler» zu tun. Durch sorgsame Pflege und Dokumentation rettet Urs Klauser die alten Stücke und Instrumente, deren Klänge und Melodien in die Zukunft. Er hat sich einer Leidenschaft verschrieben – und lässt dabei dieses wertvolle kulturelle Erbe in unserem kollektiven Gedächtnis weiterleben. Interview: Jasmin Weber

Lieber Urs, du bewahrst…

«Bankgeheimnisse»

Bänkli sind eine jahrhundertealte Tradition der Gastfreundschaft. Sie sind Teil der Schweizer Alltagskultur: als Orte des Begegnens, des Innehaltens und der Kontemplation von Landschaft, Natur und Architektur. Der Verein Bankkultur hat sich zum Ziel gesetzt, die Kultur der Bänkli zu dokumentieren und das Bewusstsein in der Bevölkerung um deren Bedeutung zu stärken.

Im Rahmen des Kulturerbejahres 2018 organisiert der Verein in diesem Sinne eine Challenge für die Schweiz: Welche Kantone schaffen es,…

6. Mai - 31. Oktober 2018

Wolfhalden , Museum Wolfhalden

Geschichte der Gemeinde Walzenhausen

Erfahren Sie mehr über die Geschichte von Walzenhausen mit einem Besuch der Sonderausstellung im Museum Wolfhalden.

Das Museum Wolfhalden ist vom ersten Sonntag im Mai bis zum letzten Sonntag im Oktober jeweils von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

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auf Anfrage

Nesslau-Krummenau

Blockwandmalereien im Sidwald

Im Toggenburger Tätschdachhaus an der Sidwaldstrasse 6, welches im 15. Jahrhundert gebaut wurde, entdeckten Handwerker bei Umbauarbeiten Blockwandmalereien aus dem 16. Jahrhundert. Blockwandmalereien in Privathäusern sind eine Seltenheit. Die Entdeckung ist ein spezieller unter Denkmalschutz gestellter Fund.

Die Malereien können besichtigt werden. Anmeldung unter 079 423 7161 oder Bitte Javascript aktivieren!.

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6. Mai - 2. Dezember 2018

Uznach , Museum Uznach

Uznacher Wirtschaften

In dieser grossen Sonderausstellung zeigt das Museum unzählige Fotos, Bilder, Dokumente, Grusskarten und vieles mehr aus der Vergangenheit der Uznacher Wirtschaften. Diese werden ergänzt durch viele Bilder von jenen Gaststätten, die heute noch bestehen. Den früheren und heutigen Gastwirten, die das Wirtschaftsleben in der Gemeinde seit jeher prägten bezw. die Wirtetätigkeit immer noch ausüben, wird in der Ausstellung viel Platz eingeräumt.

Den Ausstellungsmachern ist es gelungen, etwa 50 Betriebe zu dokumentieren…

Die Widnauer Mundart erhalten

Die Widnauer Mundart gehört zu den Niederalemannischen Dialekten und ist bestimmt schweizweit eine der markantesten. An ihr kann man eine Person schon an wenigen gesprochenen Sätzen eindeutig der Dorfschaft Widnau zuordnen. Der in Widnau und Diepoldsau aufgewachsene Herbert Markovits sammelt zu den Rheintaler Dörfern seit mehr als 30 Jahren Mundartwörter. Dank diesem Hobby entstanden zwischenzeitlich umfangreiche Listen, so auch über Widnau.

Viele Begriffe, die noch heute im Tal verwendet werden, stammen…

auf Anfrage

Urnäsch , Appenzeller Brauchtumsmuseum

Appenzeller Bräuche kennenlernen

Auf einer Führung durch das Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch erhalten die Teilnehmenden Einblick in die vielfältige Kultur und das traditionsreiche Brauchtum im Appenzellerland.

Das Alte Haus ist gut 400 Jahre alt. Es wurde 1976 als Museum eröffnet. In den verwinkelten Räumen mit den schrägen Holzböden stehen Silvesterchläuse, Alpfahrt, Sennenleben, Bauernmalerei und Streichmusik im Mittelpunkt. Interaktive Stationen wie Chlausen mit Rollenträgern, Talerschwingen, Hackbrett und Zither spielen regen…

Neues Kulturerbegesetz des Kantons St.Gallen

Das am 1. Januar 2018 in Kraft getretene Kulturerbegesetz (KEG) regelt die Bewahrung und Überlieferung von beweglichem und unbeweglichem sowie immateriellem Kulturerbe.

Unter anderem werden die Tätigkeiten des Kantons in der Denkmalpflege und Archäologie und die Aufgabenteilung mit den Gemeinden bei den Denkmalpflegebeiträgen geregelt. Neu wird zudem für bewegliche Kulturgüter (Kunstgegenstände, historische Dokumente usw.), die Kulturerbe des Kantons sind, und für archäologische Fundstellen und Funde…

12. Januar - 30. September 2018

Speicher , Museum für Lebensgeschichten

«Jakob Nef – ein bedeutender politischer Zeichner»

Jakob Nef (1896-1977) ist einer der bedeutendsten politischen Zeichner der Schweiz. In einer der gefährlichsten Episoden der jüngeren Schweizer Geschichte prägte der Künstler aus Herisau die Ausrichtung des «Nebelspalters» ab 1923 entscheidend mit. Sein Blatt «Gleichschaltung», das er 1933 kurz nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten veröffentlicht hatte, war der unmittelbare Anlass für das Verbot der satirischen Zeitschrift in ganz Deutschland. Auch bei heutzutage aktuellen Themen wie…

20. November 2018

St. Gallen , Bibliothek Hauptpost

Alte Fotos: Restaurieren oder digitalisieren? - Wie das Staatsarchiv St.Gallen alte Fotografien langfristig sichert

Anhand eines aktuellen Beispiels aus dem Staatsarchiv soll der Frage nachgegangen werden, ob sich die Restaurierung alter Fotografien im Zeitalter der Digitalisierung noch lohnt. Mit welchen Aufwänden ist bei einer Restaurierung zu rechnen und wie wird dabei vorgegangen? Und ist die Überführung analoger Bilder in binäre Repräsentationsformen wirklich frei von Problemfeldern? Fragen, die es vielleicht auch beim nächstmaligen Durchblättern des Familienfotoalbums zu beantworten gilt.

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27. November 2018

St. Gallen , Bibliothek Hauptpost

Die Wirren um die Fundstücke aus der Kathedrale - Kulturerbe, das die Kantonsarchäologie seit Jahrzehnten bewegt

Die Ausgrabungen in der Kathedrale 1963 – 1967 bewegen St.Gallen bis heute. Denn die Wirren um die Dokumentationen dieser Ausgrabungen sind bislang nicht abgeschlossen. Nach langen und zähen Verhandlungen sind sie doch ein Fall für die Gerichte. Die zahlreichen Funde konnten 2013 in die Obhut des Kantons übernommen werden. Von besonderem Wert sind die vielen karolingerzeitlichen Bauskulpturen. Ein Teil ist seit langem im Lapidarium ausgestellt. Eine wissenschaftliche Bearbeitung stand bislang aus. Die…

Dauerausstellung

Weesen , Museum und Galerie Weesen

Gedichte sind wie Gemälde: Walensee-Gedichte

Bilder entstehen im Kopf!

Dichtung ist wie ein Gemälde sagte der römische Dichter Horaz. So sind Worte wie Steine, die, wenn sie ins Wasser geworfen werden, Wellen in Gang setzen, welche sich ausbreiten und das Schilf am Ufer oder das Papierschiffchen in Bewegung bringen. Worte sind virtuelle Steine, die in unserem Kopf Gedanken auslösen und diffuse und unterschiedlich intensiv starke Bilder erzeugen. Gedichte sind wie Bilder vom subjektiven Empfinden des Betrachters abhängig. Dem einen gefällts, dem andern…

​Das St.Galler Bürli ist vom Aussterben bedroht

Es fristet sein Dasein im Schatten der Bratwurst. Das Bürli, oder wie man in St.Gallen sagt: das St.Galler Bürli. Denn in der Gallusstadt ist das Bürli viel mehr als nur ein Bürli. Ein St.Galler Bürli, eben. Ein Stück Tradition. Ein Zusammenspiel von knuspriger Kruste und zarter Krume, aussen mehlig und schroff, innen seidig glänzend und weich.

Müsste sie sich zwischen Wurst und Bürli entscheiden, sie würde ohne Zögern das Bürli wählen, sagt Maja Tobler. Die Bäckerin und Konditorin aus Staad verkauft…

Die Taube im Teller

Wer kennt sie nicht, die typischen Leckereien aus dem Appenzellerland: Alpenbitter, Siedwurst oder Biberfladen. Sie sind längst im kulinarischen Erbe der Schweiz aufgeführt. Aber wer weiss schon, dass Herisau lange Zeit ein Zentrum für die die Koch- und hauswirtschaftliche Ausbildung war? Eine Ausstellung im Museum Herisau beleuchtet diese erstaunliche Tatsache anhand von Kochbüchern, Rezepten, Fotografien, Schulküchen und historischem Kochgeschirr.

Die Geschichte des Toggenburger Mandelfisch

Die älteste, schriftliche Erwähnung eines Ostschweizer Mandelfischs ist im Idiotikon aus dem Jahr 1881 zu finden. Dort ist zu lesen, dass der Mandelfisch in St. Gallen ein hochzeitliches Gebäck sei, das mit Hilfe eines Sturzmodells geformt wird. In Schwyz, Zug und Zofingen war er gleichzeitig als Weihnachtsgebäck bekannt.

Gebäcke in Fischform sind keine Seltenheit. Der Aargauer Gebäckforscher Rochholz erklärt deren Vorkommen mit der Verleihung der Fischrechte im Mittelalter. In seinem Text aus dem Jahr…

Der Reichtum des Löwenhofs Rheineck

Das prunkvolle Gebäude des Löwenhofs in Rheineck gilt als grossartigstes Herrschaftsgebäude des 18. Jahrhunderts im Kanton St.Gallen.

Im Auftrag des reichen einheimischen Handelshauses Heer (Seiden- und Wollstoffe) wurde der dreigeschossige Löwenhof 1742/46 als Sommersitz erbaut. Später war er im Besitz des Kaufmanns und Magistraten Jakob Laurenz Custer. Die Barockanlage ist eine hervorragende Verbindung von Gebäude und umgebendem Garten und stellt ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung dar.

Im…

13. März - 14. November 2018

St. Gallen , Barocksaal der Stiftsbibliothek

An der Wiege Europas - Irische Buchkultur des Frühmittelalters

Die irische Buchkunst des Frühmittelalters ist von berückender Schönheit. Sie ist Ausdruck der Blüte einer Mönchskultur, die vom 6. bis 9. Jahrhundert die kulturelle Entwicklung Europas wesentlich mitprägte. Nirgends kann dies so exemplarisch aufgezeigt werden wie in St. Gallen. Hier entfaltete sich eine irische Gründung seit dem Jahr 612, hier gibt es mehrere Berichte über irische Besucher bis zum Ende des 9. Jahrhunderts, und hier ist ein Bücher- und Urkundenbestand des Frühmittelalters am Ort erhalten, der…

28. April 2018 - 24. Februar 2019

St. Gallen , Historisches und Völkerkundemuseum

Dresses - 250 Jahre Mode in der Schweiz

Schlicht, elegant, schillernd oder verführerisch. Das HVM eröffnet im Frühjahr 2018 eine Ausstellung zur Mode der letzten 250 Jahre. Die meisten Kleider wurden in der Schweiz gefertigt, zum Beispiel aus Ost­schweizer Musselin, Zürcher Seide, Glarner Druck­stoffen oder St.Galler Stickerei. Jedes Stück ist einzigartig, erzählt eine Geschichte, ist Ausdruck des gesellschaftlichen, technischen und ästhetischen Wandels. Die Ausstellung stellt Mode­geschichte vor und wirft gleichzeitig einen Blick in die Zukunft:…

4. Mai - 28. Oktober 2018

Weesen , Museum und Galerie Weesen

Spielzeug aus alter Zeit

Eine besondere Ausstellung im Museum Weesen! Besonders ist sie, weil sich dort Kleinkinder, Schüler, Jugendliche und Erwachsene mit verschiedensten Spielsachen und Spielen vergnügen dürfen. Ob Eishockeymatch zwei gegen zwei, Dreiradfahren, oder gemütliches Bilderbuchlesen, es warten viele Exponate auf kleine und grosse Besucher.

Natürlich sind auch Exponate in Vitrinen zu sehen. Das älteste davon ist ein Puppenwagen von 1820. Was ist alt? Die Ausstellungsmacher haben eine Grenze bei 1950 gezogen. Es ist…

Der Duft des Rheintals

Der Duft des Rheintals ist der Ribelmais! Generationen von Rheintalern sind mit dieser alten Maissorte aufgewachsen. Nur hier im Rheintal umschmeichelt von warmen Föhnwinden und genährt von viel Sonnenschein konnte dieser urwüchsige Mais mit seinen aromatischen Körnern so prächtig gedeihen.

Hier hat er auch seinen eigenen Namen erhalten: Törgge, abgeleitet von «Türken Korn», weil der Mais – einst von Kolumbus aus Südamerika importiert – erst nach langen Umwegen über das Osmanische Reich schliesslich auch…

Kulturerbe und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Die Konvention von Faro deklariert, dass die Teilhabe am kulturellen Erbe das Recht aller Menschen sei und die Auseinandersetzung damit eine demokratische Fundierung benötige. In ihrem Ton und in ihren Forderungen unterscheidet sich die Konvention damit von vielen Deklarationen zum kulturellen Erbe. Die meisten drehen sich um die Sache, um den Erhalt eines materiellen oder die Pflege eines immateriellen Kulturgutes. Die Menschen erscheinen in ihnen eher als passive Träger denn als aktive und kreative Partizipierende.

Sichtbar…